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Ghost CMS: Erwartungen nicht erfüllt!

Ghost wurde vor seiner Veröffentlichung sehr hoch gehandelt, auch aufgrund seiner zahlreichen großen und prominenten Unterstützer wie Internet Explorer, envato, WooThemes, codeschool und noch Weitere. Leider müssen wir aber feststellen, dass nach einigen Tests eher Ernüchterung statt Freude bei uns eingetreten sind.

Ghost CMS Dashboard
Das Dashboard gibt es frühestens Ende des Jahres (Screenshot: ghost.org)

Wir möchten Ihnen kurz vorstellen, was bereits geht und was noch nicht funktioniert:

  • ( – ) Installation leider nur über node.js möglich, und die Software läuft rein als JavaScript Anwendung! Wir sehen das als großes Problem, denn bei einigen Hostern wird das definitiv zu Problemen führen. Klarer Minuspunkt, dass das System nicht über PHP und MySQL läuft.
  • ( – ) Das Dashboard ist leider in der ersten Realease-Version noch nicht enthalten. Es soll bis Ende des Jahres zwar noch nachgereicht werden. Das ist leider sehr schade, dass es noch nicht dabei ist, dass Ghost hat auf seiner Website immer ganz groß mit diesem Dashboard geworben, und für uns ist es nicht verständlich warum eine Version ohne dieses Dashboard freigegeben wurde.
  • ( – ) Die Kommentar-Funktion ist im ersten Release leider noch nicht implementiert. Es besteht derzeit nur die Möglichkeit über einen Umweg (Disqus) eine Kommentar-Funktion anzubieten. Hierzu muss man sich aber bei Disqus registrieren und ein Template im Ghost CMS editieren. Nachlesen könnt ihr das in einem Artikel bei t3n.de.
  • ( – ) Die veröffentlichte Version ist in unseren Augen eine Beta-Version.
  • ( + ) Es gibt die Möglichkeit, solange das Dashboard noch nicht geht, Google Analytics einzubinden, und darüber Auswertungen durchzuführen.
  • ( + ) Die Oberfläche gestaltet sich sehr übersichtlich und minimalistisch. Die Navigation ist im oberen Rand angeordnet, was wir sehr gut finden.
  • ( + ) Das System ist komplett Responsive, und somit auf allen gängigen Endgeräten, wie auch Tablets oder Smartphones, zu bedienen.
  • ( + ) Splitscreen beim Nachrichten schreiben, d.h. man sieht direkt neben dem Editor eine Vorschau des Artikels.

Unser Fazit:

Ghost läuft zwar flüssig und schnell im Frontend wie auch im Backend, allerdings fehlt es noch an einigen wichtigen Features, mit welchen primär geworben wurde. Für uns ist das Release maximal eine Beta Version 0.5, und zu einem finalen Produkt fehlt einfach noch zuviel.

Wer einfach nur einen Artikel schreiben will und diesen veröffentlichen will, und sich mit node.js auskennt, für denjenigen mag Ghost eine Alternative zu WordPress sein, für alle anderen ist Ghost derzeit eher nicht zu gebrauchen.

Peter Gierak arbeitet als Teamleiter IT-Entwicklung bei Staudigl-Druck GmbH & Co. KG in Donauwörth. Nebenberuflich erstellt er mit seiner MEDUO Medienagentur Webseiten für kleinere Kunden.
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